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Zick-Zack-Kurs über den Pyrenäenkamm |
In acht Etappen von Lourdes nach Lourdes:
Zwei Länder, eine Sprache und ein bisschen Tour de France
von
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Alexandre Grothendieck ist hier irgendwo abgetaucht. Das Mathematik-Genie hat für seine Theorien weltweit die höchsten Auszeichnungen erhalten.1991 ist Grothendieck von Knall auf Fall aus der Öffentlichkeit verschwunden und hält sich seit dem in den Pyrenäen versteckt. Wo genau er wohnt, das wissen nur ein paar Freunde von ihm. Über den Weg gelaufen ist mir Alexandre Grothendieck auf der Rundfahrt natürlich nicht. Aber nach den acht Tagen war klar: Die Pyrenäen sind ein gutes Fleckchen Erde zum Abtauchen.
Die Tour quert auf einem Zickzack-Kurs vier Mal die spanisch-französische Grenze. Grenze? Franzosen und Spanier, die westlich des Col de la Pierre St. Martin leben, sehen diesen Begriff weniger eng. Sie sprechen die gleiche Sprache (Baskisch), feiern baskische Feste, trinken den gleichen Likör (Batxeran), mischen Rotwein mit Cola und nennen das Getränk Kalimotxo, und sie spielen baskischen Sport (Pelota). Städte und Berge tragen eigenartige Namen wie Etzterentzubi oder Ardibidepikua. Almbauern kommunizieren hier tatsächlich noch mit Trommelzeichen von Berg zu Berg.
Die Basken in Navarra (Spanien) und gegenüber in Basse-Navarre (Frankreich) sind ein uriges und ausgesprochen freundliches Volk, gehören aber eigentlich nicht zum Baskenland. Die „Autonome Region“ (entspricht unserem Bundesland) Pais Basco liegt weiter westlich - und nur in Spanien.
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Gipfeltour im Fichtelgebirge |
Frankens höchster Berg, eine echte Bärenfalle und drei steinalte Brüder
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"Toll, was Sie hier machen. Wir können kaum gehen - und Sie fahren hier mit dem Rad runter."
Wanderer, die Mountainbiker auf diese Art begrüßen, sind entweder bösartige Zyniker, oder sie meinen es ernst. Im Fichtelgebirge trafen wir Zeitgenossen der letzteren Art. Der Stammeskrieg zwischen Fußgängern und Zweiradfahrern ist dort noch nicht entbrannt. Man achtet sich als Kollegen. Das mag auch daran liegen, dass das Fichtelgebirge von der Schwemme der Lifestyle-Biker bislang verschont geblieben ist. Zu weit sind die Speckgürtel der Ballungszentren entfernt, als dass sich der Szene-Held aus der Metropole hierher bequemt, sein 5000-Euro-Teil zwischen Daumen und Zeigefinger nimmt und es unterm Sonnenschirm drapiert. Im Fichtelgebirge ist Mountainbiking Arbeit. Harte Arbeit.
Die Region im Dreiländereck Bayern-Sachsen-Böhmen wirbt mit dem Slogan "Bayerns stein-reiche Ecke" und meint damit die merkwürdigen Gebilde von zig-Tonnen schweren Granitfelsen, die die Natur in die Landschaft gestellt hat. Mächtige Türme ragen in die Höhe. Aufgeschichtet Stein um Stein. So, als hätten Riesenhände einst Lego gespielt. Die Kleinteile, die durch die Finger fielen, markieren heute ein Netz feinster Singletrails.
Die Zweitages-Tour schlängelt sich über den Hauptkamm des Fichtelgebirges und führt über alle wichtigen Gipfel. Beide Touren enden und beginnen in Wunsiedel. Höchster Berg der Tour ist der Schneeberg, mit 1050 Meter auch der höchste Berg Frankens. Wer die Faustregel beherzigt "Nach oben über Forststraßen, runter auf dem Wanderweg", wird viel Spaß haben. Und wer noch einen dritten Tag ranhängen kann, sollte das Felsenlabyrinth der Luisenburg hochwandern.
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7-Tages-Tour durch die Berge Kataloniens |
Von Olot nach Olot über Andorra
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Ein Trip in die Einsamkeit. Die Menschen, die mir unterwegs begegnet sind, lassen sich an einer Hand abzählen. Gemeindesträßchen, Trails und Schotterpisten hatte ich für mich alleine.
Nur: Finde diese Wege erst. Berge und Täler sind im Vergleich zu den Alpen weitaus weniger dicht mit Schotterwegen vernetzt. Die Pyrenäen waren nie Kriegschauplatz (zumindest nicht in der Neuzeit). Also mussten auch nie in dem Maße Fahrwege in die Berghänge gehauen werden wie in den Alpen, wo die künstlich angelegten Nachschubwege einst als Lebensader für die sich bekriegenden Gebirgsjägereinheiten dienten.
In den Pyrenäen sei dem Mountainbiker geraten, den kleinen Straßen zu folgen – in der Hoffnung, aus dem Sträßchen werde irgendwann einmal eine Schotterpiste.
Zweite Möglichkeit sind die in den Landkarten als MTB- (spanisch „VTT“) Pisten ausgewiesenen Strecken. Allerdings führen diese meist nur über Rundkurse von 30 bis 80 Kilometern Länge.
Von der dritten Alternative – den Wanderwegen – sollte man die Finger lassen. Dabei handelt es sich nämlich zu 90 Prozent um
e c h t e Wanderwege. Routen, die sich mit dem Bergfahrrad allenfalls im Downhill bewältigen lassen.
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Garmisch - Garmisch in drei Tagen
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Sieht nach einer klassischen Tour fürs verlängerte Wochenende aus, wird aber vom Vorreiter ausdrücklich für Werktage empfohlen. Grund ist der starke Traffic an Wanderern, die an Wochenenden den Weg zum Schachenhaus (und wieder runter) in Beschlag nehmen.
Die 1. und 3. Etappe sind kurze Abschnitte. Das kommt denjenigen entgegen, die von weit her nach Garmisch an- und wieder zurückreisen.
• 126 Kilometer in 3 Etappen, 3765 Höhenmeter
• Schwierigkeit: Mittelschwer bis schwer
• Fahrtechnik *** (von 5)
• Kondition *** (von 5)
• Karten (je 1:50.000):
- Bayer. Landesvermessungsamt UK L 31 und 30 oder
- Kompass 6 (Alpenwelt Karwendel)
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Penken Tour
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Hoch zum Hausberg von Mayrhofen
1670Hm und 46Km, Fahrzeit 4,5Std.
Abfahrt 8:30 Richtung Finkenberg. Von dort 1500Hm Richtung Penkenalm. Hier lohnt eine
Einkehr. Von dort geht es dann nochmal etwas bergauf Richtung Penkenjoch (Christas Skialm). Rechts hinter
der Alm den Weg 30 bergab zur Mittelstation. Bei den ersten 200m ist Vorsicht geboten. Nichts für ungeübte
Fahrer. Das Gefälle ist >21% und sehr grob.
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Tag 1
Sankt Anton - Heidelberger Hütte
2120Hm und 64Km
Aufbruch in Sankt Anton um 10 Uhr im strömenden Regen. Auffahrt zur Heilbronner Hütte. Nach 2,5Std.
Regenfahrt Ankunft. Eine Kleinigkeit zum Essen und trockene Klamotten machen das Ganze etwas erträglicher.
Die Abfahrt ging im selben Muster weiter wie die Auffahrt - Regen. Hinunter nach Galtür, auf der Hauptstrasse
Richtung Ischgl und hinter Ischgl der Skipiste hinauf zur Heidelberger Hütte. Der Anstieg hinter Ischgl fordert
Körner, 16-18% auf 1,5Km. Übernachtung auf der Heidelberger Hütte. Das Lager und die heiße Dusche
sind sehr gut. Aber wichtig, bei der Wirtin Chips für die heiße Dusche kaufen sonst ist nichts
mit Entspannung, außer man liebt es gebirgswasser-kalt :-)
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